Ein Lehrstück in Markenführung

Der Kampf um die braune Brause ist die Schlacht zweier Marketinggiganten Pepsi und Coca Cola.

Pespi und Coca Cola Logo EntwicklungIm Internet [via clusterflock & Daily Dish & Consumerist und Flowing Data] findet sich derzeit eine beachtliche Grafik, die die massive Differenz in der Markenführung verdeutlicht.

Offenbar erarbeitet sich Pepsi - mit wechselnden Erfolg - regelmäßig ein junges Image (The New Generation), während Coca Cola in Tradition und Kontinuität ein Vertrauensinvest von 100 Jahren hat.

Obama + Media = Lifestream

Im Nachgang zu meinem Gastbeitrag zu PR und Social Media unter www.pr-im-handel.de haben mich viele anregende eMails erreicht. Hervorheben möchte ich den Kommentar von Blogleser Thomas:

Niemand beherrscht die PR-Kunst so wie der amerikanische Prösident Barack Obama. Er ist omnipräsent in allen analogen und digitalen Medien. Dazu schreibt die New York Magazine: “He recognizes that, in the same way a blog can’t survive on just one post a day, a presidency can no longer survive on one message per day or one press conference per year. Instead, you have to turn on a fire hose. “

Ich habe den gesamten Artikel ausfindig gemacht und empfehle ihn ganz nachhaltig als Lektüre zur Markenbildung in digitalen Zeiten. Der Begriff, der mir dabei in den Sinn gekommen ist und mich gepackt hat, ist lifestream, ein Begriff so frisch, die deutsche Wikipedia kennt ihn heute noch gar nicht.

PR und Social Networks

Im befreundeten Blog PR - Der Blog, Public Relations in der Handelsbranche habe ich einen Gastbeitrag zur Marktreife von Social Networks verfasst.

Public Relations (PR) ist ein zentraler Baustein zum Aufbau einer Handelsmarke. Diese Wertschätzung spiegelt sich nicht zuletzt in der organisatorischen Verankerung in den Handelsunternehmen wieder. Bei mehr als der Hälfte der Handelsunternehmen ist die PR laut einer aktuellen Studie des EHI auf Vorstands- bzw. Geschäftsführungsebene angesiedelt oder aber als Stabsstelle direkt unter der Geschäftsführung.

Allerdings spielen für über 70 Prozent der Studienteilnehmer Web 2.0 Formen nur eine untergeordnete oder gar keine Rolle. Für die zukünftige PR-Arbeit sieht es nicht viel anders aus. Einzelne Instrumente wie E-Mail und Foren werden durchaus als sinnvoll erachtet, Weblogs sowie Video- und Podcasts spielen nur bei einer Minderheit eine Rolle.

Da lohnt sich ein Blick auf die Nutzerzahlen und die Bedeutung einzelner Networks in meinem Beitrag Web 2.0 Markt gesättigt und verteilt.

Markenstrategien im Supermarkt

Während ich im Urlaub die Sonne geniesse, hat der WDR5 unter der Überschrift  Das Grosse Umräumen einen Beitrag veröffentlicht, der das Phänomen Handelsmarken untersucht.

Wie häufig in Medienberichten schwingt eine gewisse Kritik mit, die Qualität der Produkte leide aufgrund der Nachfragemacht des Handels und des profitgetriebenen Drucks, den dieser auf die (bemittleidenswerten) Hersteller ausübe.

Sicherlich eine Ansicht, die zur Diskussion fordert. So offenbart der Beitrag durch einige der O-Töne von Endkunden deutlich wie hoch deren Ansprüche an Produkt, Verfügbarkeit und Bequemlichkeit bei geringer Bereitschaft zu höheren Preisen ist. Diese Einstellung ist aus meiner Sicht ein ganz wesentlicher Ursprung des festgestellten Drucks. Er nimmt zunächst im Preiswettbewerb innerhalb des Einzelhandels Form an und wird dann sukzessive durch die Kette gereicht.

Sicherlich ein herausfordernder und hörenswerter Beitrag. Ich freue mich auf Kommentare!

Ritter KUNO und der Betrug

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (kurz : PKS) wurde heute veröffentlicht. Die gesamte Pressemeldung findet sich hier, für uns KUNO-Fans relevant natürlich nur folgende Passage: 

Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble und der Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder, Bremens Innensenator Ulrich Mäurer, haben heute in Berlin die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2008 vorgestellt.

(…)

Auch der Betrug mittels rechtswidrig erlangter Debitkarten ist im Berichtsjahr 2008 erneut deutlich um 24,6 % auf 21.820 registrierte Fälle zurückgegangen. Ursächlich für diese Abnahme könnten - analog zu den Vorjahren - die vermehrte Kontrolltätigkeit des Handels und die Einrichtung einer zentralen Sperrdatei für das elektronische Lastschriftverfahren beim EuroHandelsinstitut sowie die Umstellung auf das sicherere PIN-Verfahren sein.

 Ritter KUNO, Jungfrau Olivia und die Männer vom EHIIn diesem Jahr hat das EHI viel beim Thema Markenbildung für KUNO getan. Ritter KUNO und Jungfrau Olivia feierten ihren Einstand auf der gut besuchten Zahlungssysteme Konferenz im Mai. Zusätzlich wurden 1.000 Ritter KUNO - Schokoladentafeln unter die Besucher gebracht. Da macht es fast gar nicht, dass das Innenministerium immer noch EuroHandelsinstitut statt EHI Retail Institute schreibt.