Food Hotel in Neuwied

Nicht nur Handelsunternehmen benötigen eine Marke. Auch Hotels branden sich, manchmal sogar als Themenhotels. So wie das geplante food hotel in Neuwied.

Hier ein Interview mit Michael Gerling, GF von BVL, MLF und EHI zur Idee und dem Planungsstand.

Link: LZ.tv: Food Hotel

Preisschlacht - die 10.

Am Vortag de ANUGA purzeln bereist zum 10. Mal in diesem Jahr die Preise und BILD ruft sogar den größten Preissturz aller Zeiten aus.

Natürlich waren die Journalisten auch bei uns im EHI vorstellig und baten um Auskunft und Hintergründe.

Zum Beispiel die Stern - Redaktion.

Happy Birthday Barcode

Google feiert den BarcodeNicht nur Google grüßt zum 60-ten Geburtstag, sondern auch ich. Zum ersten Überblick ein Artikel von Hagen Seidel in der Online Augabe der WELT.

Zur vertiefenden Ergänzung des Artikels ein paar weitere Infos: Der im Handel und der Konsumgüterindustire gebräuchliche Barcode hat eine Reihe von namentlichen Veränderungen durchlaufen.

Ursprünglich wurde der Barcode in den frühen 70er Jahren als bundeseinheitliches Artikelnummersystem eingeführt. Das europäische EAN-Strichcodesystem wurde 1977 etabliert und löste das deutsche ban-System ab.

Heute heisst der Code offiziell GTIN (=Global Trade Item Number) und ist der Nachfolger von EAN (=Europäische Artikelnummer) und der amerikanischen Variante UCC (=Uniform Code Council) als Standard-Nummerierungs-Struktur.

Zur Vergabe bzw. Erzeugung eines GTIN / EAN / ban benötigt man eine betriebseindeutige Nummer, eine GLN / ILN-Nummer (=Global Location Number / Internationale Lokationsnummer). Diese wird in Deutschland bei der GS1 ehemals CCG (=Centrale für Coorganisation) beantragt.

Die Veränderungen des Namens waren jeweils mit einschneidenden Veränderungen in der reichweite des Systems verbunden. Die Umbenennung von EAN in GTIN erfolgte im Zuge des Zusammenschlusses der US-amerikanischen und europäischen Standardisierungsgremien als Vorbereitung der globalen Einführung von RFID.

Digital sein oder nicht sein?

hmm_digital_by_wordle 

 70% aller Kaufentscheidungen fallen am POS fallen. Diese anerkannte Daumenregel wurde nunmehr in einer Studie der GfK bestätigt.

In dieser Studie befragten die GfKler 800 Kunden vor dem Betreten des Geschäftes nach ihren Kaufabsichten und später vergleichen sie die tatsächlichen Käufe mit den Absichten. Nur ca. 30% der Einkäufe folgten der zuvor geäußerten Artikelwahl. Alle anderen Käufe waren entweder spontan und nicht vorher beabsichtigt oder basierten auf einer losen Vorauswahl, die erst am Regal sich dann konkret manifestierte.

Angesehen davon, dass es immer schön ist, wenn eine Studie eine allgemeine Lebensweisheit bestätigt, sind die nunmehr gesicherten Erkenntnisse zum Einkaufsverhalten am POS ein wichtiges Argument in der aktuellen Diskussion zur Digitalen Instore-Werbung.

Was ist passiert? Tesco war seit 5 Jahren Vorreiter der digitalen POS-Werbung. Mit durchschnittlich 50 Bildschirmen pro Geschäft setzte man zunächst auf industriefinanzierte Werbeinhalte, später auf Eigenwerbung. Nun ist Schluss und Tesco baut alle Bildschirme ab offenbar waren die Bildschirme in die Jahre gekommen und ein Reinvest in neue Monitore nicht gewünscht. In diese ernüchternde Einschätzung reiht sich auch das Ergebnis eines dm-Pilotversuches ein, wo die Kosten für aufwendige Multimedia Produktionen in keinem ausreichenden Verhältnis zum Nutzen standen.

Entgegengesetzte Eindrücke vermittelt dagegen Dohle, wo Umsatzsteigerungen von 16 bis 24 Prozent in 10 mit Bildschirmen ausgestatteten HIT-Märkten vermeldet werden, wenn zusätzlich zu klassischen Werbemitteln am POS der Bildschirm zum Einsatz komme. Allerdings scheint es viele Faktoren zu geben, die den tatsächlichen Erfolg beeinflussen, so dass hier noch viel Raum für viele Lerneffekte bleibt.

Unabhängig vom technischen Stand der digitalen POS-Werbungsmöglichkeiten und der vielen kleinen Lehren, die mit der Erfahrung kommen, ist die Bedeutung des POS für die Kaufentscheidung aber unzweifelhaft belegt – nur will der Kunde halt „einkaufen und nicht Werbung gucken“, wie Holger Strack, Serviceplan feststellt. Und der muss es wissen, ist Serviceplan doch Partner im Dohle-Projekt.

Wer hierbei nicht auf Technikinnovationen warten möchte, kann bereits heute vielfältig mit bewährten und kostengünstigen Mitteln Einfluss nehmen. Dass die Verpackung in ihrer primär- oder Sekundärgestaltung dabei eine ganz erhebliche Rolle spielt, brauche ich da wohl gerade in diesem Medium* nicht mehr so sehr zu betonen.

*Erstveröffentlichung dieses Textes in der creativ verpacken  

TOP 50 USA

Die besten 50 WebSites nach Time

  1. Flickr 
  2. California Coastline 
  3. Delicious 
  4. Metafilter 
  5. popurls 
  6. Twitter 
  7. Skype 
  8. Boing Boing 
  9. Academic Earth
  10. OpenTable 
  11. Google 
  12. YouTube
  13. Wolfram|Alpha
  14. Hulu 
  15. Vimeo
  16. Fora TV 
  17. Craiglook 
  18. Shop Goodwill
  19. Amazon 
  20. Kayak 
  21. Netflix 
  22. Etsy 
  23. PropertyShark.com 
  24. Redfin 
  25. Wikipedia 
  26. Internet Archive 
  27. Kiva 
  28. ConsumerSearch 
  29. Metacritic 
  30. Pollster 
  31. Facebook 
  32. Pandora and Last.fm 
  33. Musicovery 
  34. Spotify 
  35. Supercook 
  36. Yelp 
  37. Visuwords
  38. CouchSurfing
  39. BabyNameWizard.com 
  40. Mint 
  41. TripIt
  42. Aardvark
  43. drop.io 
  44. Issuu
  45. Photosynth 
  46. OMGPOP 
  47. WorldWideTelescope 
  48. Fonolo 
  49. Get High Now 
  50. Know Your Meme
Die meistbesuchtesten 50 WebSites nach Comscore

  1. Google Sites
  2. Yahoo! Sites
  3. Microsoft
  4. AOL
  5. FACEBOOK
  6. Fox Interactive
  7. Ask Network
  8. eBay
  9. Amazon Sites
  10. Wikimedia Foundation Sites
  11. Apple Inc
  12. Glam Media
  13. CBS Interactive
  14. Viacom
  15. Turner
  16. craiglist
  17. New York Times
  18. The Weather Channel
  19. Adobe Sites
  20. ComCast
  21. Disney Online
  22. Wal-Mart
  23. Verizon Communications
  24. Demand Media
  25. AT&T Interactive
  26. Answers.com Sites
  27. Target Corp.
  28. Expedia
  29. Wordpress
  30. Mozilla Organisation
  31. Gorilla Nation
  32. Superpages
  33. Bank of America
  34. Photobucket
  35. Break Media
  36. AT&T
  37. Real.com
  38. United Online
  39. NetShelter Technology
  40. ESPN
  41. Weatherbug
  42. Twitter
  43. Time Warner without AOL
  44. Everyday Health
  45. Gannett Sites
  46. NBC Universal
  47. iVillage
  48. Experian Interactive
  49. Careerbuilder
  50. JPMorgan Chase

Diese Liste ist natürlich an sich schon interessant. Wer kennt alle WebSites? Sind meine Favoriten dabei? Was gibt es Neues zu entdecken? hat Qualität etwas mit reichweite zu tun? Spannende Fragen, sicherlich alle eine Diskussion wert.

Auf der anderen Seite befinden wir uns im Blog Handelsmarke. Warum also diese zwei langen Auflistungen?

Der Einzelhandel, der in den Innenstädten so prägend ist, ist offenbar noch nicht in dieser Bedeutung im Internet angelangt.  In der ambitinierten, qualitativen Time-Liste kommt er eigentlich nicht vor (Jeff Bezos’ Internet Schwergewicht und Legende amazon einmal ausgenommen). Und in der  quantitativen Betrachtung spielen Marktplätze eine Rolle (ebay und craigslist), natürlich auch wieder amazon und erst auf 22 kommt mit Wal-Mart der immerhin weltgrößte Händler. 

Offenbar laden die grossen Einzelhändler nicht zum Shoppen online ein, es sind andere Anbieter, bei denen der Surfer verweilt. Bedenkt man wie die Mall  in den USA als Freizeitort im echten Leben punktet, so offenbart sich eine gewaltige virtuelle Leere für den Einzelhandel im Internet. Das gilt für die USA und genauso lässt sich dies auf den deutschen Markt übertragen.

Vergibt sich der Einzelhandel hier eine Chance zur Markenbildung?