Einträge der Kategorie 'Kurzmeldung' ↓

Amazon ist stärkste Versandhandelsmarke

Im Onlinemarkt hat die Handelsmarke eine besondere Bedeutung.

Beim stationären Einkauf ist die Erreichbarkeit und Nähe der Geschäfte ein außerordentlich wichtiges Kritierium für die Einkaufsstättenwahl und kann auch die Bedeutung der Handelsmarke überstrahlen. Online sind aber alle Geschäfte gleich nah oder fern - hier zählt welche Domain der Käufer eingibt und es gilt Domain = Handelsmarke.

Die aktuelle Untersuchung der BBDO Consulting zur Markenstärke von Versandhandelsunternehmen fokussiert sich also auf einen Faktor mit enormer Bedeutung für  für den Online-Handel. Markenstärke versteht sich bei der BBDO als Markenpräsenz (Bekanntheit und Klarheit) und Markennutzen (Emotion und Funktion).

Amazon liegt bezogen auf Markenstärke mit 8,07 Punkten klar vor Tchibo (7,45) und Quelle (7,34).  Dieses Trio führt auch regelmäßig die Listen der umsatzstärksten Online-Versender an. Jetzt wissen wir warum.

Weitere Informationen in der BBDO Pressemeldung zur Studie.

Benzinpreis wirkt bei Umsatz und Kosten

Der Spiegel vermeldet heute, daß der Rohölpreis seit April 2008 erstmals wieder unter 100 US$ pro Barrel gehandelt wird. Das ist eine erfreuliche Meldung für den Lebensmitteleinzelhandel insb. die Betreiber von Großflächen.

Die SB-Warenhäuser kämpfen ohnehin gegen die demographische Struktur, die Familieneinkauf am Samstag seltener macht. Die hohen Benzinpreise wirkten nun nicht nur auf die eigenen Transportkosten der Händler, sondern auch auf die Bereitschaft der Kunden lange Wege zum Einkauf zurückzulegen.

Globus Chef Thomas Bruch nimmt in der Lebenmittelzeitung Stellung zur Bedeutung der Energiekosten und die Antworten von Globus, z.B. Benzingutscheine für Kunden.

Grundsätzlich mag es sich bei dem heutigen Rückgang der Preise aber nur um eine vorübergehende Beruhigung handeln, langfristig müssen Konsumenten, Handel und Konsumgüterindustrie sich auf weitere Kostensteigerungen einstellen.  

KidsVerbraucherAnalyse: Kids haben Geld

Neben dem Thema Konsumenten in einer alternden Gesellschaft sind natürlich nach wie vor Kinder eine ganz spezielle Zielgruppe.

Seit 15 Jahren widmet sich der Ehapa-Verlag in der KidsVerbraucherAnalyse den Lesern seiner Mickey-Mouse-Magazinen, um Anzeigenkunden Daten über die Leserschaft und Argumente für eine Anzeigenschaltung zu liefern.

Lt dieser Studie haben die 6-13 ein jährliches Budget von 2,6 Mrd Eur und weitere 3,8 Mrd Eur liegen auf den Konten. Über dieses Volumen verfügen die Kinder zunehmend frei.

Marken spielen eine insbesondere bei Sportschuhen, Taschen und Bekleidung eine herausragende Bedeutung.

Kleinere Shopping Center in der Innenstadt

Laut aktueller Zahlen des EHI sind bis Anfang 2009 weitere 15 Shopping Center in Planung, die eine Gesamtfläche von voraussichtlich etwa 13,1 Millionen Quadratmetern einnehmen werden. Die durchschnittliche Fläche eines Centers beträgt rund 31.600 qm. Im Gegensatz zu den Dimensionen von Shopping Centern vor zehn Jahren ist deutlich ein Trend zu kleineren Flächen erkennbar. Das ist bedingt durch die Veränderung in den bevorzugten Innenstadt- und Stadtteillagen. Der klare Trend zur zentralen Lage hält somit an. In der Innenstadt wird sich der Wettbewerb zwischen traditioneller Einkaufsmeile und professionell geführtem Shopping Center also weiter verschärfen. In wie weit der selbständige Einzelhandel davon profitiert oder aber leidet, hängt in hohem Maße von der Integration der Center ab. Betrachtet man die Standortlagen aller in Deutschland existierenden Shopping Center sieht die Verteilung wie folgt aus: Innenstadt: 42,3 Prozent, Stadtteil: 38,9 Prozent und grüne Wiese: 18,8 Prozent.

Die Investoren hinter den Luxusmarken

Unter msn findet sich hier und teilweise auch hier eine ganz informative Übersicht, wer eigentlich die heutigen Luxusmarken wie Escada, Hugo Boss, Tommy Hilfinger, Jil Sander und viele weitere besitzt.

Es ist auffällig wie sehr Private Equity eine Rolle spielt, zumindest wenn nicht der LVMH Konzern oder die Richemont-Gruppe im Spiel sind.

Hermès bildet da die seltene Ausnahme ganz ohne Börsennotierung oder Private-Equity.