Nicht nur Google grüßt zum 60-ten Geburtstag, sondern auch ich. Zum ersten Überblick ein Artikel von Hagen Seidel in der Online Augabe der WELT.
Zur vertiefenden Ergänzung des Artikels ein paar weitere Infos: Der im Handel und der Konsumgüterindustire gebräuchliche Barcode hat eine Reihe von namentlichen Veränderungen durchlaufen.
Ursprünglich wurde der Barcode in den frühen 70er Jahren als bundeseinheitliches Artikelnummersystem eingeführt. Das europäische EAN-Strichcodesystem wurde 1977 etabliert und löste das deutsche ban-System ab.
Heute heisst der Code offiziell GTIN (=Global Trade Item Number) und ist der Nachfolger von EAN (=Europäische Artikelnummer) und der amerikanischen Variante UCC (=Uniform Code Council) als Standard-Nummerierungs-Struktur.
Zur Vergabe bzw. Erzeugung eines GTIN / EAN / ban benötigt man eine betriebseindeutige Nummer, eine GLN / ILN-Nummer (=Global Location Number / Internationale Lokationsnummer). Diese wird in Deutschland bei der GS1 ehemals CCG (=Centrale für Coorganisation) beantragt.
Die Veränderungen des Namens waren jeweils mit einschneidenden Veränderungen in der reichweite des Systems verbunden. Die Umbenennung von EAN in GTIN erfolgte im Zuge des Zusammenschlusses der US-amerikanischen und europäischen Standardisierungsgremien als Vorbereitung der globalen Einführung von RFID.
0 Kommentare ↓
Noch gibt es keinen Kommentar...Fang doch einfach an, indem Du das Formular füllst.
Schreib einen Kommentar