Einträge von Dezember 2008 ↓

Was Unternehmensberatungen über den Einzelhandel 2009 denken

Die WELT ONLINE hat eine ganz originelle Befragung veröffentlicht.

Experten aus den großen Unternehmensberatungen wie BCG, Ernst & Young, Oliver Wyman oder Accenture wurden zu den Aussichten im Einzelhandel befragt.

Sie teilen die Ansicht, daß der Preiswettbewerb unvermindert hart sein wird, die Mitte leiden und Billiganbieter und Handelsmarken profitieren. Insbesondere für Non-Food Hänlder mit Textil- oder UE-Sortiment dürfte sich die schwierige Lage zuspitzen, denn dies seien im Gegensatz zum LEH keine krisensicheren Branchen. 

Frohe Weihnachten wünscht handelsmarke.org

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs ein gesegnetes Weihnachtsfest und viel Spaß bei dieser kleinen Animation, die ich unter youtube.com gefunden habe.



Wegweiser Kommune : Aktualisiert auf 2006er Daten

Die Bevökerungsentwicklung bis zum Jahr 2025 von 3000 Gemeinden ab 5000 Einwohner lässt sich unter der Website wegweiser-kommune.de abrufen. 

Wegweiser KommuneDies ist eine meine Lieblingsseiten. Basierend auf nunmehr aktualisierten Daten des Jahres 2006 zur Bevölkerungsstruktur und Wanderbewegungen stehen die Ergebnisse einer langfristigen Prognoserechnung entweder interaktiv auf der Website oder als Download zur Verfügung.

Zentrale Erkenntnisse sind die hohen Anteile, die Senioren in den Gemeinden bis 2025 erreichen, z.B. 15,3 % in Hoyerswerda und 10,8 % in Baden - Baden. Insgesamt nimmt zudem die Stadtflucht zu,  Dresden plus 8%, München plus 11,7 usw. Aber Vorsicht, auch hier muß man differenziert betrachten: Wolfburg verliert 8,7 % seiner Einwohner, Chemnitz 15% und Gelsenkirchen 10%.

Die Bedeutung der Änderungen in der Bevölkerungsstruktur einzelner Gemeinden für Logistik, Marketing und Verpackung habe ich vor einigen Monaten bereits thematisiert. Die neuen Zahlen aus des Wegweiser Kommune bestätigen den Trend deutlich.

Handel investiert weiter in Werbung

Drei Viertel der befragten Handelsunternehmen wollen trotz der viel zitierten Werbekrise ihre Marketingspendings bis 2011 erhöhen. Der Handel kennt sich mit wirtschaftlich schwierigen Situationen aus, beschreibt Marlene Lohmann die Situation. Dabei wird sich die bereits im letzten Jahr angedeutete Verlagerung der Budgets deutlich fortsetzen. So werden sich die Händler klassische Printwerbung wie Handzettel oder Kataloge weniger kosten lassen und stattdessen ihre Budgets für neue internet-basierte Medien, Direkt- und Außenwerbung erhöhen. Laut der EHI-Studie dürften Flyer und Beilagen in drei Jahren erstmals nicht mehr ganz 50 Prozent der Ausgaben innerhalb des Mediamixes ausmachen. Die Dominanz der Printwerbung werde abgelöst durch einen vielfältigen Mix an unterschiedlichen Werbeformen.